
Erfahrungen der Kern-Mitarbeiterinnen
"Ich glaube, da gehöre ich hin." – Stimmen von Frauen aus der IT-Welt
Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein sehr aktuelles Thema, das viele Bereiche des Lebens betrifft. So ist auch die IT-Welt, genau wie viele andere Branchen und Berufe, eine Männerdomäne. Ein großes Problem hierbei scheint wohl noch immer ein falsches Bild der Rollenverteilung zu sein, denn die ersten Programmierenden im 20. Jahrhundert waren tatsächlich Frauen!1 Heute sieht das leider ganz anders aus, denn nur noch wenige Frauen entscheiden sich für technische Studiengänge oder Berufe.
Bei uns in der Kern AG sind derzeit 30 % der Beschäftigten weiblich. Ungleichheiten und Vorurteile gegenüber den Geschlechtern haben bei uns im Unternehmen jedoch keinen Platz. Vielmehr treten wir gegen Stereotypen an, unterstützen Vielfalt und geben unseren Mitarbeitenden eine Stimme. Geschlecht, soziale, regionale und kulturelle Herkunft spielen weder bei der Rekrutierung noch in der alltäglichen Praxis eine Rolle. Was zählt, ist das gute Argument, die fachliche Leistung, die an freiheitlich-demokratischen Grundwerten orientierte ethische Haltung und das konsequente Engagement für gemeinsame und gesetzte Ziele. Die Kern AG ist kein hierarchiefreier Raum, aber Herablassung wird nicht toleriert.
Wir haben einige Frauen in der Kern AG zum Thema „Frauen in der IT-Welt“ interviewt und uns erkundigt, ob sie im Unternehmen eine geschlechtsbezogene Herablassung erfahren oder beobachtet haben. Hier war besonders ein Aspekt für alle Befragten wichtig: „Ich hoffe doch sehr, und erlebe das auch bei der Kern AG, dass es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt.“ Eher das Gegenteil ist bei uns im Unternehmen der Fall: „Bei der Vorbereitung von Entscheidungen, bei den Entscheidungen selbst, bei der Verteilung von Aufgaben und Verantwortung spielen das Geschlecht oder ganz allgemein die Herkunft keine Rolle. Jeder von uns hat seine individuellen Fähigkeiten, die uns als großes Team bereichern.“ Zudem stellt eine weitere Kollegin klar: „Jeder Mensch hat unterschiedliche Stärken und Schwächen bzw. Eigenschaften und Talente, die für einen bestimmten Beruf von Vorteil sind, unabhängig vom Geschlecht. Voneinander lernen können wir immer, und das ist nie verkehrt.“
Die IT-Welt braucht wohl eine alternative Betrachtungsweise, um so die Kluft zwischen den Geschlechtern abzuschaffen und mehr Frauen für technische Berufsfelder zu begeistern. Wir sind davon überzeugt, dass mehr Frauen in die IT-Welt gehören. Eine Kollegin geht mit gutem Beispiel voran, sie hat Wirtschaftsinformatik an der BA in Bautzen studiert: „Das war wirklich spannend, Konzepte zu entwickeln, Benutzerführung und -freundlichkeit zu bewerten, Vorlagen für die Programmierer zu liefern. Heute bin ich natürlich sehr froh, dass ich in einem Softwareunternehmen tätig sein darf. Ich glaube, da gehöre ich hin.“
Obwohl die 30 % Frauen in der Kern AG eine klare Minderheit darstellen, steht für uns nicht nur als Unternehmen, sondern auch als Menschen ein respektvoller Umgang miteinander an oberster Stelle: „Was den Arbeitsalltag bei der Kern AG angeht, habe ich als Frau nur einen respektvollen und freundlichen Umgang erlebt, und meine Fähigkeiten werden hier nicht unterschätzt.“
Ganz unabhängig vom Geschlecht sollten letztendlich der Spaß und die Leidenschaft, die Leistung und das Ergebnis im Vordergrund stehen: „Die Softwareentwicklung verbindet zwei Bereiche, die ich leidenschaftlich liebe: neue Sprachen und ihre Logik lernen, sie beherrschen und neue Dinge bauen.“
Denn wie eine weitere Kollegin klarstellt, können wir alle noch viel voneinander lernen und so nicht nur unseren eigenen Horizont erweitern, sondern auch die IT-Welt bereichern: "Lebenslanges Lernen gehört für uns alle dazu und macht Spaß! Ich hoffe, ich darf noch eine Menge lernen und kennenlernen: technische Neuerungen und Technologien, organisatorische Neuerungen (wie jetzt der Einsatz von Scrum bei uns in der Kern AG) und immer wieder neue, interessante Menschen."